Festliches weihnachtliches Konzertdes Kultur- und Förderkreises Sossenheim e.V.Im fünfzehnten Jahr seines Bestehens veranstaltet der Kultur- und Förderkreis Frankfurt-Sossenheim e.V.ein besonderes Weihnachtskonzert. Wie immer wird es im großen Saal des Volkshauses in Frankfurt Sossenheim stattfinden. Es beginnt am 4. Advent(18. Dezember 2011) um 17:00 Uhr.Das Jugendorchester der Heinrich-von-Kleist Schule aus Eschborn beschert uns 6 Tage vor dem Heiligen Abend ein Programm, das uns allen Weihnachten etwas näher bringt.Für die Moderation konnten wir Prof. Dr. Peter Arnold gewinnen. Er führte schon bei den Neujahrskonzerten mit dem Johann-Strauß-Orchester- Wiesbaden durch das Programm. Bereichern wird er seine Ansage mit Geschichten zur Weihnachtszeit.Gemeinsam, wie es sich zu einem weihnachtlichen Konzert gehört, werden wir Lieder singen, die uns allen bekannt sind.Das Jugendorchester mit Solisten und 40 Musikern unter der Leitung von Armin Kopp,das seit mehr als 10 Jahren das Musikleben der Heinrich-von-Kleist-Schule prägt und in vielen Konzerten sein beachtliches Können unter Beweis gestellt hat, wird uns mit einemstimmungsvollen weihnachtlichen Programm unterhalten.Karten für dieses Konzert zum Preis von 12,- und 15,- Euro gibt es im Vorverkauf in der Eulen-Apotheke,Siegener Straße 5, in der Feldberg-Apotheke, Schaumbuger Straße 39 und bei Schuh-Henrich in der Sossenheimer Riedstraße 1; außerdem jeden Mittwoch zwischen 11 und 13 Uhr im Café Kirchberg und selbstverständlich auch an der Abendkasse. G.H.

Beim Gastspiel der Schloßborner Laienbühne spielen Kinder für Kinder

Von Christian Bubenheim

Wenn es beim Kultur- & Förderkreis wieder November und damit Kindertheaterzeit ist, dann dürfen sich die Kleinen und ihre Eltern stets auf etwas Besonderes freuen. Zufriedene Gesichter und immer ein paar mehr Besucher sind die Bilanz beim Kindertheater der letzten Jahre. Doch mit so vielen Kleinen wie diesmal hat wohl kaum jemand gerechnet – die süßen Getränke und Snacks am Verkaufsstand sind kaum da und schon weg. Kein Wunder ist dieses Hin-Und-Weg, denn diesmal sind es nicht Erwachsene, sondern Kinder gewesen, die in hinreißender Manier ihre Altersgenossen unterhalten haben.
Allen voran die Darstellerin der Kleinen Hexe (Marlen Kanning), die mit ihrem Gefährten, dem Raben Abraxas (Tatjana Ott) nicht nur das eineinhalbstündige Abenteuer erlebt, sondern zusammen mit ihrer Begleiterin souverän gewaltige Textmengen vorgetragen hat. Bemerkenswert sind nicht nur die liebevoll ausgearbeiteten Kostüme von Michele Kunz und das gewichtige Bühnenbild von Michele, Florian und Manfred Kunz, nicht nur die Regiearbeit von Mary Kuhn und Christiane Böer, sondern vor allem die Ensembleleistung.
Der strenge Förster und verwunderte Bürgermeister Jan Staab und der als „billiger Jakob“ bezeichnete Krämer Tim Staab brillierten mit herrlich selbstironischem Spiel, die Holzweiber Carlotta Böer, Franziska Inacio-Klomann und Miriam Kuhlemann zeigen in wunderbarer Weinerlichkeit ihre Not, und der selbstverliebte Schützenhauptmann Marco Maiworm vortrefflich jene Schrulle und Ego-Farce, die vielen selbsternannten Dorfhoheiten und Vereinsmeiern gemein ist. Gerade die Nebenfiguren gewinnen durch die Interaktionen der kleinen Hexe an Bedeutung, so dass der ratlose Gehilfe Tobias Kuhlemann, die von Lisa Ring verkörperte Muhme Rumpumpel, das Blumenmädchen mit dem passenden Vornamen Flurina und dem Nachnamen Otto, Vroni alias Franziska Hötschl oder Herr Pfefferkorn, gespielt von Marco Maiworm, sowie der als Thomas auftretende Yannick Horn ins Zentrum gerückt werden. Sogar das Leben eines Ochsen, unter dessen Fell sich Florian Kunz und Florian Schrimpf verbergen, ist in der Schützenszene wichtiger als der Schuss ins Schwarze – die Bewegung zum Muhen eine Augenweide. Wenn am Ende der Episoden im Showdown die Knusper-, Kräuter-, Moor-, Wald-, Wind- und Oberhexe Michelle Schmitt, Miriam Kuhlemann, Selina Wolf, Carlotta Böer, Anna Ring und Antonia Weirich ihre Zauberkraft verlieren, sind viele Episoden unvergesslich geblieben.
Am wichtigsten ist, und das wird die Kinder auf der Zuschauerseite überzeugt haben, dass alle Darstellerinnen und Darsteller mit Liebe am Spiel, Hingabe und Mut dabei gewesen sind. So dürfen sich Kinder wie Erwachsene auf weitere Projekte der Schloßborner Laienbühne freuen, um die schauspielerische Karriere und persönliche Entwicklung der „Hexenfamilie“ hautnah mitzuerleben.
Die Beziehungen des Kultur- und Förderkreises e.V. zur Schloßborner Laienbühne e.V. haben sich gelohnt und sind ein Zeichen guter Zusammenarbeit zwischen den Vereinen. Dies zeigt, was durch ehrenamtliche Tätigkeit auf beiden Seiten alles möglich ist – und Kinderherzen zu erfreuen gehört sicherlich zu den angenehmsten Dingen.
Kinder haben auch beim vom Kultur- und Förderkreis veranstalteten Malwettbewerb ihre Visionen von der kleinen Hexe zu Papier gebracht. Die Plakate ziert so die von Elias Ohly gezeichnete Hexe, wenn auch die beiden anderen Bilder von Luis Daniel auf dem zweiten und Vanessa Devesa auf dem dritten Platz kaum weniger schön ausgefallen sind. So haben sich alle kleinen Künstlerinnen und Künstler ihre Wundertüten mit allerlei Leckereien redlich verdient.

Artikel des Höchster Kreisblatt vom 16. November 2010

Es war eine schwere Geburt, aber der Kultur- und Förderkreis Sossenheim hat endlich einen neuen Vorsitzenden: Christian Bubenheim.

Sossenheim. Auf einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung übergab der Gründer und langjährige Vorsitzende Gerhard Henrich sein Amt an Bubenheim, dessen Familienwurzeln sich in Sossenheim finden lassen. So war Bubenheims Großvater Joseph Gründer des Vereinsrings Sossenheim, und Vater Harald langjähriger 1. Kassierer des Kultur- und Förderkreises. Der 29-Jährige hat eine musikalische Ausbildung bei den Limburger Domsingknaben erhalten und Theater-, Literatur- und Musikwissenschaften an der Universität in Bayreuth studiert, wo er zurzeit promoviert. Weiterlesen »

Ein musikalischer Ohrenschmaus begeisterte das Publikum

Die Besucher des vorweihnachtlichen Konzerts des Kultur- und Förderkreises Frankfurt-Sossenheim e.V. erlebten Musik vom Allerfeinsten. Das Gershwin-Quartett unter der Leitung von Juri Gilbo als Ensemble mit sechs Musikern auf der Bühne des Volkshauses Sossenheim und die Sopranistin Veronica Amarres begeisterten das Publikum. Rainer Preis mit Gattin Jacky, ein Kenner dieser Musik, zu Hause in Barton on Sea (GB), drückte das in der Pause wie folgt aus: „Also ich bin erstaunt über das hohe Niveau der Darbietung. Sowohl die Auswahl, als auch die professionelle Performance passte sehr gut in den Rahmen einer vorweihnachtlichen Veranstaltung.” Weiter sagte Preis: „Die Solistin brachte die schwierige Brahmspartie mit einer guten Dynamik und weitem Spektrum von Mezzo- zur hohen Sopranstimme souverän herüber. Der erste Geiger hatte die sechsköpfige Gruppe vom zeitlichen Einsatz voll im Griff und auch den Ablauf der Darbietung.”. Besser hätte man das kaum ausdrücken können. Es kamen Stücke von Paganelli, Vivaldi, Bach, Mozart, Strauß und weiteren Komponisten zur Aufführung. Den Abschluss dieses gelungenen Musikfestivals bildete das bekannte Werk von Franz X. Gruber: „Stille Nacht”, das Veronica Amarres zusammen mit dem Publikum sang.

Ein unauffälliger Gast unter den Besuchern war Wolfgang Riebe, ein in seiner Wahl-Heimat Südafrika bekannter Entertainer, Zauberkünstler und Fernsehmoderator: „Ich bin 24 Jahre durch 120 Länder gereist. Heute habe ich Weihnachtsmärkte besucht und das hier war zum Abschluss eine tolle Show, eine tolle Auswahl und tolle Erfahrung die ich mitnehme. Deshalb habe ich meine Töchter Alexis (10) und Sabrina (12) dabei.” Daria und Alica Koch aus Sossenheim fügten dem hinzu: „Eine bezaubernde Veranstaltung, tolle Talente, gerade das richtige zur Weihnachtszeit. Bedächtig und zum Nachdenken geeignet”. Das sprach auch dem Rest des Publikums aus der Seele. Nur schade, dass einige Sitzplätze frei geblieben sind.

Bericht und Bilder: M.K. und H. Knoop

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