… bezauberte auch die Teilnehmer der Kulturreise 2011

des Kultur- und Förderkreises

Frankfurt Sossenheim e.V.

Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel. Dies können auch die 57 Mitglieder des Kufö, die am 21. September zur 12. Kulturreise nach Meran gestartet sind, bestätigen.

Nach herzlicher Begrüßung durch unser STEWA-Team Armin und Conny Gottlieb, wurde allen im Bistro ein Frühstück serviert, während die Fahrt weiter ging über die A3/A9 Würzburg, Nürnberg nach München und weiter über die Salzburger Autobahn nach Innsbruck, über den Brenner, Brixen und Bozen nach Meran. Nach einer kurzweiligen Fahrt mit interessanten Eindrücken und Erklärungen unseres Chauffeurs Armin kamen wir, mit den entsprechenden Ruhepausen gegen 18.00 Uhr in unserem Hotel „Elisabeth“ in Gratsch, einen Ortsteil von Meran, an. Das Hotel liegt inmitten herrlicher riesiger Obstplantagen und Weinbergen. Der Obst- und Weinanbau ist, Dank des mediterranen Klimas in Südtirol, die größte Einnahmequelle der Winzer und Bauern.

Die Zimmer waren schnell verteilt, so dass wir um 19.00 Uhr die erste Mahlzeit einnehmen konnten. Serviert wurde uns täglich abends ein 4-gängiges Menü sowie am Gala-Abend ein südtiroler 6-Gang-Menü mit Spezialitäten aus Küche. Von der Fahrt ein wenig müde haben wir den ersten Abend früh ausklingen lassen. Wie auch in den vergangnen Jahren zeichnete sich unsere Gruppe durch außergewöhnliche Disziplin in Sachen Pünktlichkeit und Rücksichtnahme untereinander aus.

 

Am nächsten Tag stand ein Stadtrundgang durch Merans Altstadt an. Wir schlenderten auf der Kurpromenade entlang der Passer vorbei am Kurhaus in die Altstadt zum Pfarrplatz und Passeier Tor und besuchten als erstes die Pfarrkirche St. Nikolaus. Hier machte einer unserer Experten in Sachen Glasmalerei eine ungewöhnliche Entdeckung. Eines der Glasfenster war falsch eingesetzt. Auf Nachfrage bei unserer Reiseführerin wurde ihm erklärt, das war Absicht. Offensichtlich hatte er sie hier in große Verlegenheit gebracht, da sie nicht weiter auf seine Beobachtung einging. Über Meran gab es mit seinen Laubengassen, Jugendstilvillen und viele hochherrschaftliche Hotels, die man zwischenzeitlich zu Wohneinheiten (Eigentumswohnungen) umgebaut hat, viel zu berichten.

Zur Mittagszeit ging es dann mit dem Sessellift rauf nach Dorf Tirol.

Dorf Tirol liegt knapp 600 m über dem Meeresspiegel und bietet einen herrlichen Ausblick auf das Schloss Brunnenburg, Schloss Tirol (mit Landesmuseum), die Kirche St. Peter aus dem 8. Jahrhundert, Schloss Thurnstein und den Tappeiner Weg, den einige unserer Mitreisenden liefen, um zu Fuß wieder in unser Hotel „Elisabeth“ in Gratsch zu gelangen.

 

Gestärkt, gut gelaunt und mit einigen Tüten mit Äpfeln, Nüssen und Weintrauben – und nicht zu vergessen mit den nicht unbedingt benötigten neue Schuhe – beladen, traten wir die Talfahrt an. Alle sammelten sich an der Therme in Meran, von dort fuhr uns unser Bus wieder ins Hotel. Dort angekommen genossen mindestens die Hälfte der Mitreisenden das zauberhafte Wetter auf der Liegewiese im Garten und tummelten sich im neuen, über Sonnenkollektoren geheizten Freibad mit Whirlpool.

 

Nach dem Abendessen wurden wir von einem Alleinunterhalter mit Oldies und mitunter etwas „anzüglichen Witzchen“ aufs Beste unterhalten. Unser Reiseleiter (G.Henrich) hatte Mühe, die Schlag auf Schlag folgenden Pointen schnell genug zu notieren, um sie bei passender Gelegenheit weiter zu geben. Bei Tanz und fröhlichem Gesang wurde gefeiert bis zur Sperrstunde.

 

 

 

 

Der Freitag stand ganz unter dem Motto: Jeder macht, was ihm gerade Spaß macht. Ein Teil der Gruppe entschied sich für einen Rundgang durch die Gärten von Schloss Trauttmansdorff (schönster Garten Italiens), eine zweite Truppe fuhr mit der Seilbahn nach Meran 2000 vorbei am Dorf Hafling – Heimat der Haflinger Pferde – auf der Hochebene des Tschöggelberges. Ein kleinerer Kreis ging Shoppen, gemütlich Essen oder in eines der schönen Kaffees auf der Promenade in Meran.

 

Merano (italienisch) mit etwas über 38.000 Einwohnern nach Bozen(Landeshauptstadt),  die zweitgrößte Stadt Südtirols und liegt in einem Talkessel, umgeben von Bergen bis zu einer Höhe von 3337 m der Texelgruppe und wurde im 19. Jahrhundert als Zentrum des Tourismus zum Kurort ernannt. Zwischen dem 16.–19. Jahrhundert war es immer ein ländliches Städtchen und Zentrum für Vinschgau, Passeier- und Ultental. Obwohl 52 % der Einwohner deutscher und 48 % italienischer Abstammung sind, spricht die Mehrheit italienisch.

 

Am Samstag brachen wir mit unserer Reiseleiterin Johanna, die uns professionell zwei Tage das Land, die zahlreichen Schlösser und Burgen, die Bewohner Südtirols sowie deren Kultur nahebrachte, in Richtung Bozen (Landeshauptstadt) auf. Wir durchquerten mit ihr den Bozener farbenprächtigen Obstmarkt, bummelten durch die gotischen Arkaden der Altstadt bis hin zu unserem Ausgangspunkt dem Bozener Dom (Wahrzeichen der Stadt) zum Waltherplatz mit dem Denkmal des Minnesängers Walther von der Vogelweide, dessen Denkmal umrahmt ist von den Palästen der Stadtadeligen.

 

Dann führte unser Weg über die Südtiroler Weinstraße nach Kaltern am Kalterer See. Hier  bei strahlendem Wetter auf der See-Terrasse des Restaurants zu sitzen, eine kleine Brotzeit einzunehmen ist ein Traum. Auf der Rückreise erwartete uns in Lana eine Weinverkostung mit einer deftigen Jause. Doch zu jeder Weinprobe gehört Musik. Ein fescher junger Bursche brachte mit seiner Ziehharmonika und flotten Sprüchen richtig Stimmung in den Keller.

Einige Damen waren so begeistert von dem musikalischen Unterhalter und seiner Volksmusik und waren der Meinung, dass er der optimale Schwiegersohn sein müsste.

 

Am Abend wurde uns ein Highlight der besonderen Art geboten. In Konzertsaal des Kurhauses in Meran wurde das 60-jährige Bestehen des Meraner Männerchors gefeiert. Zu diesem Ereignis waren auch ein befreundete Männerchor sowie ein gemischter Chor aus Mailand angereist. Es war stimmlich ein Genuss und fand bei den Zuhörern großen Beifall.

 

Für Sonntag war nun eine Rundfahrt durch die Dolomiten – eine Gebirgskette der südlichen Kalkalpen, die seit 2009 zu Teilen zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören – vorgesehen. Gestartet wurde nach einem reichhaltigen Frühstück – es mangelte an nichts – um 9.00 Uhr. Die Route führte uns über das Eggental-Karersee weiter zum Karerpass, über das Fassatal zum Passo Pordoi, mit seinen 2239 Metern. Hier genossen wir bei klarer Sicht einen traumhaften Ausblick auf die bekannten Bergmassive. Der Ausblick zum Marmolata mit seinem Schneegipfel und das bei  strahlendem Sonnenschein war schon eine Reise wert. Weiter ging es über das Stella Joch, den Rosengarten, den Schlern, die Geislergruppe sowie die Langkofelgruppe. Der Weg dorthin führte über eine kurvenreiche Strecke, wir zählten 29 sehr enge Kurven, die unser Fahrer mit Bravour meisterte. Hier auch ein Lob an unsere Reisebegleiterin Johanna, die kurzweilig zu berichten wusste.

Wir haben sechs wunderbare Tage erleben dürfen und traten am 26. September die  Rückreise an. Wir wählten die Route durch den Vinschgau, am grünen Inn entlang, über den Reschenpass, Reute, Ulm, weiter über die A7 nach Würzburg und von dort auf der A3 nach Frankfurt-Sossenheim. Der Reschenpass ist ein Gebirgspass in den Tiroler Alpen und einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Er verbindet das obere Inntal im Norden mit dem Vinschgau im Süden. Unseren ersten Stopp legten wir in Graun am Reschensee ein. Nachdem 1950 hier der See zu einem Staudamm geflutet wurde, blieb als einziger der unter Naturschutz stehende Kirchturm des alten Dorfes Graun erhalten.

Alle anderen Häuser wurden gesprengt, die Bewohner von Graun enteignet und ohne die geringste Entschädigung vertrieben.

 

Zweimal mussten wir noch eine Rast einlegen, Sicherheitsvorschriften. Auf der letzten Etappe wurden wir noch mal richtig aufgemischt. Unsere liebe Conny vom Bordservice verteilte Texte mit Volksliedern, stimmte diese an und forderte alle Teilnehmer auf, kräftig mitzusingen. Dies haben wir gerne getan und waren der Meinung, dass auch das STEWA-Team mit uns sehr glücklich und zufrieden war.

 

Alles in allem war es – bei traumhaftem Wetter – eine wunderschöne Reise mit den schönsten Einblicken in die Gebirgswelt Italiens, Österreichs und Deutschland. Wir haben auf dieser Rundreise – ohne den geringsten Stau – insgesamt ca. 1.700 km zurückgelegt.

 

Herzlich bedankten wir uns bei unserem Ehrenvorsitzenden und Reiseleiter, Gerhard Henrich, der es wie immer verstanden hat, gemeinsam mit unserem vertrauten STEWA-Busunternehmen diese Tour für alle zu einem einzigartigen Erlebnis zu gestalten. Viele der Mitreisenden waren bereits mehrere Male in Südtirol, haben wieder neue Eindrücke gewonnen und würden jederzeit gerne wiederkommen.

 

Gesund und wohlgemut sind wir am Montag gegen 19.30 Uhr wieder auf dem Kerbplatz in Frankfurt-Sossenheim angekommen.

 

Dreieich, den 3. Oktober 2011 Ilse Litke

Die Kulturreise  des Kultur-und Förderkreises 2011, vom 21. bis 26.September, führt dieses Jahr nach Meran, der Perle Südtirols.

Los geht es pünktlich um 7:00 Uhr ab Kerbe-Platz in Sossenheim und nicht, wie im Jahresprogramm  angegeben, um 8.00 Uhr.

Am Anreisemorgen wird uns im  First-Class-Bistro-Bus der Firma Stewa mit Bordservice,  erst einmal ein Frühstück serviert. Dann geht es über die Autobahn und den Brenner, schon sind wir in Meran. Zu den Höhepunkten der Reise zählen u. a.  die große Dolomiten-Rundfahrt, die Fahrt nach Tramin, nach Kaltern am Kalterner See. Die Städte Bozen und Meran werden wir mit einem Stadtrundgang kennen lernen. Im Saal des Kurhauses in Meran werden wir ein Konzert mit dem ital. Männerchor Concordia mit Berg-und Volksliedern besuchen.

Der beliebte bunte Abend steht wie in jedem Jahr auf dem Programm. Vieles werden wir noch erleben, doch darüber nach der Reise mehr.

Sep 102010

Oberfranken ist eine Reise wert,

dies stellte der Kultur-und Förderkreis nach seiner 5- tägigen Kulturreise 2010 zu den Luisenfestspielen in Wunsiedel fest. Mit der Operette „ Wiener Blut”, aufgeführt auf einer Naturbühne, umgeben vom Felsenlabyrinth, erlebten wir eine bezaubernde Vorstellung, an der selbst Petrus mit seiner schlechten Laune nichts ändern konnte. Doch der Reihe nach. Die Reisegruppe, genau 78 Personen, starteten wie angekündigt, genau um 7:30 Uhr mit 2 Bistro-Bussen in Richtung Bamberg. Nach dem Frühstück im Bistrobereich, spendierte die Fa. Stewa, anlässlich unserer 10. gemeinsamen Reise, serviert von unseren Stewardessen, ein Glas Sekt, was natürlich zur guten Stimmung beitrug.

Erstes Ziel der 12. Kulturreise des Vereins war die Kultur-, Barock- und Domstadt Bamberg, seit 1993 Weltkulturerbe der UNESCO. Bamberg wurde auf sieben Hügeln errichtet und ist, wie Rom, von Wasseradern durchzogen. Die malerischen Fischerhäuser entlang der Pregnitz werden daher auch „Klein-Venedig” genannt. Das „Alte Rathaus” liegt inmitten des Pregnitz-Stroms und ist nur über zwei Steinbrücken erreichbar.  Unter fachkundiger Leitung durchquerten wir die Altstadt, bewunderten die Malereien auf dem „Alten Rathaus”, bestaunten den romanisch-gotischen Kaiserdom und den mächtigen Prunkbau der „Neuen Residenz”. Nun ging die Reise weiter zum Wallfahrtsort „Vierzehnheiligen” bei Bad Staffelstein mit der berühmten Basilika (Architekt: Balthasar Neumann). Bestaunen konnten wir die prunkvolle Basilika mit einem Blumenmeer  anlässlich des Festgottesdienstes „Mariä Himmelfahrt”, der live in Bayern 3 übertragen wurde. Doch vor der Weiterreise wurde erst das  köstliche Klosterbier getrunken. Die Fahrt führte vorbei  am Staffelberg, durch eine weite grüne Landschaften zu dem Kurort Bad Alexandersbad, wo wir im  4-Sterne-Hotel „Alexandersbad” unsere Zimmer bezogen. Bis zum Abendessen konnte man sich im Hallenbad, in der  Sauna oder bei einem Spaziergang von der Fahrt erholen. Nach einem kalt-warmen  Verwöhn-Buffet traf man sich zum Ausklang des Tages in der ALEX-Bar.

Der Montag begrüßte uns mit einem reichhaltigen Frühstückbuffet, was keine Wünsche offen ließ. Um 9.45 Uhr ging es in Begleitung unserer Reiseleiter, Franz Haas und Günter Gröhn, die uns während unseres  Aufenthaltes betreuten, in Richtung Bayreuth. Erstes Ziel war das Festspielhaus auf dem „Grünen Hügel”.  Unser Weg führte uns dann durch die wunderschöne Parkanlage, in denen sich die Festspielbesucher in den Pausen die Füße vertreten, ins historische Zentrum Bayreuths. In einer visuellen Schau wurden wir mit der Geschichte des  Marktgräfischen Opernhauses, ein Kleinod seiner Art, vertraut gemacht. Nach einer Freizeit führte uns der Weg in das umfangreichste Biermuseum der Welt, in die Gebr. Maisel-Brauerei vor den Toren Bayreuths. Vieles von der Geschichte des fränkischen Bierlandes bekamen wir in der 1½-stündigen Führung zu hören und zu sehen. Am Ende des Besuches gab es für jeden noch einen kühlen Trunk. Nach einem leckeren 4 Gänge Menü im Hotel traf man sich wieder zu einem gemütlichen Ausklang.

Da Petrus immer noch unfreundlich zu uns war, änderten wir unseren Programmablauf  und zogen die Fahrt in die Tschechische Republik vor. Wir besuchten „Marienbad”. Auf unserem Rundgang durch die Kolonnaden, vorbei an den prunkvollen Kurhäusern in klassizistischer Architektur und den zahlreichen Heilquellen, hörten wir die weltberühmte Musikorgel mit bekannten Melodien und bestaunten die dazu passenden Wasserfontänen. Als nächstes stand ein kurzer Abstecher nach „Franzensbad” auf dem Programm. Kleiner und kuscheliger ist dieser Badeort. Liebevoll rekonstruiert sind auch hier die Kurhäuser. Nach einem kalt-warmen Festspiel-Buffet vor unserem Operettenabend fuhren wir zur Luisenburg, hiervon haben wir am Anfang schon berichtet. Die Aufführung der Operette „Wiener Blut” vom Operetten – Theater Wien, war einfach fantastisch. Die Melodien und Stimmen der darstellenden Künstler gingen so richtig ins Blut Doch noch ein Wort über die Leistungen der Künstler. Bei diesem mit Wind und Regen durchsetztem Wetter eine solche Leistung zu vollbringen, ist schon mehr als professionell. Mit einem lang anhaltenden Applaus bedankte sich das Publikum.  Nach diesem Höhepunkt unserer Reise wurde uns im Hotel ein Dessert und Käsebrett als Mitternachts-Imbiss  gereicht, und wir gingen dann, beseelt von dem einzigartigen Erlebnis, zu Bett.

Nachdem der Himmel weniger verhangen war als die ersten Tage,  traten wir unsere Fahrt durchs Fichtelgebirge mit Besuch des Ochsenkopfes an. Der Weg führte uns über die Dreifaltigkeitskirche Kappel in die Klosterstadt Waldsassen. Nach kurzer Führung durch die Stiftsbasilika, eine der bedeutendsten Barockkirchen Bayerns mit Deutschlands größter Kirchen- und Klosterkrypta, steuerten wir den Südhang des Ochsenkopfes an. Paarweise schwebten wir mit einer Sesselbahn zum Gipfel des 1.000 Meter hohen Berges. Nach einer deftigen Brotzeit gelangten wir in gleicher Weise wie hinauf über den Nordhang wieder ins Tal.  Vor der Rückfahrt ins Hotel machten wir noch einmal Halt auf der Luisenburg, um bei Tageslicht einen Eindruck des gigantischen Felsenlabyrinths mitzunehmen.

Mit musikalischer Begleitung wurde uns zum Abschlussabend  ein Buffet mit Spezialitäten  aus dem Fichtelgebirge angeboten, welches wir im Bierkeller des Hotels einnahmen. Vor der Eröffnung des Buffets bat unsere stellvertr. Vorsitzende, Claudia Kleinert, Gerhard Henrich und seine Frau Ingrid, die vor genau 50 Jahren den Bund der Ehe eingegangen waren (also Goldene Hochzeit), auf die Tanzfläche, um ihnen ein liebevoll zusammengestelltes Präsent von den Mitreisenden als auch vom Vorstand zu überreichen. Das Jubelpaar war sehr gerührt und überrascht und auch Frau Kleinert verdrückte ein kleines Tränchen. Nach dem Essen wurde getanzt und einige Teilnehmer gaben kleine Episoden zum Besten. Natürlich durfte unser „Schwalbenlied” nicht fehlen. Mit unserem gemeinsamen Lied: „Ein schöner Tag ward uns beschert”, beendete unser  Musiker diesen Abend, man ging zu Bette oder hatte noch Durst.

Am Donnerstag, dem Tag der Rückreise, machten wir noch einen Stopp in Selb, um die   „Porzellanwelt” im Fichtelgebirge zu besuchen. Wie auch in den vergangenen Jahren haben wir mit dem Busunternehmen STEWA unvergessliche Tage erlebt, die von unserem Vorsitzenden  Gerhard Henrich mit der ihm üblichen Sorgfalt vorbereitet wurden. Ihm gilt unser besonderer Dank für seine Mühe und der fürsorglichen Betreuung. Auch Franz Hingott, der unsere Mitreisenden im zweiten Bus liebevoll betreute, sei hier gedankt. Ohne besondere Zwischenfälle erreichten wir um 18.00 Uhr wieder heimischen Boden, den Kerbeplatz in Frankfurt-Sossenheim.

27. August 2010 Lt.

Die Luisenfestspiele in Wunsiedel/Oberfranken sind das Reiseziel von

80 Kulturreisenden des Kultur-und Föderkreises Ffm.-Sossenheim e.v.

Auf zur großen Fahrt startet am Sonntagmorgen, den 15. August 2010

der Kultur-und Föderkreises Ffm.-Sossenheim e.V zur seiner 11. Kulturreise.

Pünktlich um 7:30 Uhr geht es mit zwei Bistro-Bussen, in denen uns am Anreisetag vom Bordservice ein Frühstück serviert wird, nach Oberfranken.

Ziel ist nach dem Besuch der Stadt Bamberg und der Basilika 14 Heilige

Bad Alexanderbad bei Wunsiedel, wo wir im **** Hotel „Bad Alexanderbad” wohnen werden. Ausflüge nach Bayreuth, Selb, Karlsbad und Marienbad, eine Fichtelgebirgs-Rundfahrt und eine Fahrt mit der Seilbahn zum Ochsenkopf sowie vieles mehr stehen auf dem Programm. Doch das Hauptziel unserer Reise sind die Luisenfestspiele in Wunsiedel. Das Felsenlabyrinth auf der Luisenburg ist das größte und beeindruckendste Granitsteinmeer Europas. Inmitten dieser faszinierenden Landschaft befindetet sich Deutschlands schönste Naturbühne mit einem an Akustik nicht zu übertreffenden überdachten Zuschauerraum.

Mit der Operette “Wiener Blut” von Viktor Léon und Leo Stein und der Musik von Johann Strauß gastiert die Operettenbühne Wien und wir werden dabei sein.

Was uns sonst noch so erwartet davon berichten wir nach der Reise.

Von G. Henrich

 

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